Liebe Tierfreunde
In der letzten Zeit werde ich immer häufiger damit konfrontiert, daß Tierbesitzer wenn ihr Tier plötzlich erkrankt, in eine missliche Lage geraten, weil sie die Rechnung für den Tierarzt nicht bezahlen können. Dringend notwendige tierärztliche Behandlungen werden dann oft aus Angst vor der finanziellen Belastung sehr zum Leidwesen der Tiere lange hinausgezögert. Bei einer schweren Erkrankung oder einer notwendigen Operation können schnell mehrere hundert Euro Behandlungskosten anfallen. Kommen dann noch Kosten für ein spezielles Futter oder Medikamente hinzu, sind die Tierhalter nicht selten gezwungen ihr Tier abzugeben. Angesichts der Tatsache, daß Haustiere heute als vollwertige Familienmitglieder betrachtet werden, und in Zeiten der größten Not oft letzter Halt und engste Vertraute für ihre Besitzer sind, ist der Gedanke sich aus finanziellen Gründen von ihnen trennen zu müssen für die meisten Menschen unerträglich. Dazu kommt das Leid der Tiere, die ihr zu Hause verlieren, und das in einer Zeit in der sie die Liebe und Fürsorge ihrer Besitzer am Nötigsten brauchen.
Damit es jedoch nicht soweit kommt, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Tierbesitzern die aufgrund einer Erkrankung ihres Tieres in eine finanzielle Notlage geraten sind zu helfen. Dazu bin ich jedoch auf Ihre Unterstützung in Form von Spenden angewiesen.
Auf dieser Seite werde ich von Zeit zu Zeit Tiere vorstellen, deren Besitzer sich gerade in einer solch schwierigen Situation befinden und dringend Hilfe brauchen.
Wenn Sie einem dieser Tiere mit einer Spende helfen wollen, setzen Sie sich mit mir in Verbindung.
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß die eingehenden Spendengelder ausschließlich für die hier aktuell vorgestellten Tiere, und nur zur teilweisen Übernahme von Tierarztrechnungen bzw. zum Kauf von Medikamenten verwendet werden. Es werden damit keine Honorare für Tierheilpraktiker (also auch nicht meines) bezahlt! Denn im Gegensatz zum Tierarzt, der an eine Gebührenordnung gebunden ist, kann ein Tierheilpraktiker schon mal auf einen Teil der Gebühren verzichten bzw. nach Abwägung des Einzelfalls eine kostenlose Beratung durchführen.
Jeder Einzelfall wird sorgfältig geprüft.
Die Spenden fließen nicht in einen Verein und dienen nicht einer allgemeinen Tierschutzarbeit. Als Spender haben Sie jederzeit die Gelegenheit sich über die laufende Spendenaktion und den Gesundheitszustand des jeweiligen Tieres zu informieren.
Spendenaufruf für Sissi und Hansi

Das ist Hansi. Hansi ist an Macrorhabdiose (früher Megabakteriose oder Going-light-syndrom) erkrankt. Diese Erkrankung wird durch einen Hefepilz verursacht, welcher den Verdauungstrakt der erkrankten Vögel besiedelt. Man nahm ursprünglich an, dass es sich bei diesem Erreger aufgrund seines Erscheinungsbildes um ein Bakterium handelt und bezeichnete deswegen diese Art von Hefepilzen früher als "Megabakterien". Die betroffenen Vögel können die aufgenommene Nahrung nicht mehr richtig verwerten und dementsprechend nur wenig Energie aufnehmen. Es kommt zur Gewichtsabnahme und zusätzlich wird die Immunabwehr des Darmes geschwächt, wodurch es zu einer Besiedlung des Darmes und später auch des gesamten Körpers mit schädlichen Bakterien kommen kann. Im weiteren Verlauf der Erkrankung werden die Schleimhäute des Darmes und des Drüsenmagens schwer geschädigt.
Hansi geht es sehr schlecht. Der kleine Mann hat viel an Gewicht verloren, hat keinen Appetit und große Schmerzen. Zusätzlich macht ihm noch eine bakterielle Infektion zu schaffen. Aber der Kleine ist ein Kämpfer, und zeigt großen Lebenswillen.
Hansi wird seit 6 Wochen in der Klinik für Vögel und Reptilien der Universitätsklinik Leipzig behandelt. Dort wird alles getan um seinen Gesundheitszustand zu stabilisieren und ihn wieder auf die kleinen Beinchen zu bringen..
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Das ist Sissi, die Partnerin von Hansi. Beide lieben sich sehr und sind unzertrennlich. Leider ist auch Sissi sehr krank. Vor einem Jahr wurde bei ihr eine Leberfibrose diagnostiziert. Dabei werden gesunde Leberzellen durch Bindegewebe ersetzt und damit gesundes Lebergewebe vollständig zerstört. In der Folge kommt es zu einem Funktionsausfall des Organs. Außerdem hatte sich an Sissi`s Bauch ein großes Lipom (Fettgeschwulst) gebildet. Die Tierärzte der Klinik machten ihrer Besitzerin wenig Hoffnung, daß Sissi die nächsten Wochen überleben wird. Doch die kleine Maus und ihre Besitzerin beschlossen zu kämpfen. Es folgten schwere Wochen und weitere Klinikaufenthalte. Sissi`s Gesundheitszustand besserte sich nur langsam und es gab immer wieder Rückschritte. Eines Tages ging es der kleinen Maus so schlecht, daß ihre Besitzerin mit ihr zum Tierarzt fuhr, um sie von ihren Leiden erlösen zu lassen. Aber Sissi muß geahnt haben was passieren soll, und in ihr erwachte das kleine Kämpferherz. Als der Tierarzt das schützende Tuch von ihrem Transportkäfig nahm, sah er die Besitzerin verständnislos an und fragte: "Warum soll ich denn dieses Tier einschläfern?" Denn Sissi watschelte laut protestierend in ihrem Käfig umher. Von da an ging es bergauf. Dank weiterer guter tierärztlicher Betreuung und einer naturheilkundlichen Begleittherapie besserte sich ihr Gesundheitszustand von Tag zu Tag. Das Lipom wurde mit großem Erfolg ausschließlich naturheilkundlich behandelt und hatte sich innerhalb weniger Wochen sehr zum Erstaunen der Tierärzte vollständig zurück gebildet. Die Kleine hatte wieder Freude am Leben und machte ihrem Hansi klar, wer in ihrer Vogelehe die Hosen an hat.
Leider verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Sissi in den letzten Wochen wieder dramatisch. Aufgrund Hansi`s Erkrankung mußte die Ernährung der Beiden umgestellt werden, was Sissi dazu veranlasste in den Hungerstreik zu treten (eine getrennte Fütterung war nicht möglich). Das war natürlich schlecht für ihren Leberstoffwechsel. Außerdem konnten ihr dadurch ihre benötigen Medikamente und Futterzusätze nicht mehr zugeführt werden. Als dann Hansi auch noch in die Tierklinik gebracht werden mußte, gab sich die kleine Maus vollkommen auf. Ihre Besitzerin mußte auch Sissi in die Klinik bringen.
Dort werden beide nun schon seit mehreren Wochen behandelt und die Kosten steigen von Tag zu Tag. Ihre Besitzerin ist verzweifelt. Zum einem aus Sorge um ihre beiden Lieblinge und zum anderen weil sie nicht weiß, wie sie die Rechnung bezahlen soll. Doch die Beiden haben durchaus eine Chance auf Besserung und diese sollte ihnen nicht aus finanziellen Gründen verwehrt bleiben müssen.
Bitte helfen Sie Sissi und Hansi mit einer Spende, so daß wenigsten ein Teil der Tierarztrechnung übernommen werden kann!
Sissi und Hansi in gesunden Tagen
Wenn Sie spenden möchten, setzen Sie sich über das Kantakformular oder telefonisch mit mir in Verbindung!
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